Hintergrund

Es braucht einiges, um von der Musik leben zu können. Marco Clerc ist umtriebig und macht neben Studiojobs und seinem Solo-Projekt in verschiedenen Bands mit.

Marco Clerc spielt mit Lea Lu, hat ein Solo-Projekt am Laufen, spielt bei der Ska-Punk Band «The Slobbers», hat Studiojobs und spielt auf Anfrage alles, von Jazz bis hin zu Chormusik. Trotz der zahlreichen Engagements ist es für den 31-Jährigen finanziell eng, weshalb er sich seine Leidenschaft mit einem Teilzeitjob im Kinepolis absichert. «Die Einnahmen schwanken, je nachdem, wie viele Engagements ich habe», sagt Marco. «Ich weiss nicht, ob ich in Zukunft jemals ganz von der Musik leben kann.» Das hält ihn aber nicht davon ab, zahlreiche Musikprojekte zu verfolgen.

Die CD-Taufe von «musik und freunde» fand am 7. Februar im Domino statt. Das Album gibts für 15 Franken im Saitensprung, in Odins Bar, in der Schäferei, in der Sky Lounge oder auf Google Play.

«Musik und Freunde» klingt im ersten Moment ziemlich trivial als Albumtitel einer Band, die sich Verrückte Dichter nennt. Doch in Anbetracht der Tugend, die wesentlichen Dinge möglichst einfach zu benennen, ziehe ich vor den Dichtern meinen Hut.

«Bei den Sternen» taucht einen gleich zu Beginn in eine angenehme Melancholie. Dezentes Piano, akustische Gitarre, und die Violine weint sehnsüchtig. Mireille Pochons Stimme schildert sensibel, aber mit beeindruckender Klarheit das Verlangen nach der unnahbaren Erkenntnis. Und sofort merkt man, was es hierzulande ausmacht, einen Text in Deutsch zu singen, anstatt mit angesagten Fremdsprachen unnötige Distanz zu schaffen.

Wir testen die besten Konzertlokale in Schaffhausen und waren für Dich im Taptab, in der Kammgarn, im Cardinal und im Bernerstübli. Du fragst Dich gerade, wo das Orient, der Chäller, die Kerze, die Schäferei, das Dolder2, das Haberhaus etc. bleiben?

Die sind nicht unter den Top-4 unserer Facebook-Abstimmung (siehe rechts) und haben es deshalb nicht in unsere exquisite Auswahl geschafft. Zugegeben, das könnte auch an der Anzahl  Social-Media-Junkies unter den Fans liegen, die nichts besseres im Kopf haben, als dämliche Umfragen zu beantworten.

Du willst Deine eigene CD oder Platte aufnehmen? Der Lappi hat für Dich eine kurze Anleitung zusammengestellt.

Üben, üben, üben

Wenn Du eine CD aufnehmen willst, brauchst Du nicht nur gute Lieder, sondern es ist auch hilfreich, wenn Du diese vorher bis zum Umkippen geübt hast. Denn je besser Du deine Songs im Griff hast, desto schneller gehen die Aufnahmen. Und das spiegelt sich auch im Preis wider.

Terminplan

Aufnahme/Mischen/Mastering: Stelle einen guten Terminplan auf, denn es dauert seine Zeit, bis eine CD aufgenommen und gepresst ist. Die Aufnahmen dauern drei Wochen (wenn Du sehr schnell vorwärts machst) bis zu einem Jahr (wenn Dir immer wieder Fehler unterlaufen), ehe die Songs pressfertig sind.

«This bunker/dungeon is the perfect spot for some subterranean rock n roll. It’s about as unsafe as a New Brunswick, NJ basement show. Slick stone steps take you deeper and deeper into the smokey coffin. A high, curved ceiling reflecting red lighting from the floor completes the picture.» (Night Birds Tourblog)

Es begann am 1. September 2011 mit einem kleinen Konzert der Schaffhauser Punkrock-Band Plain Zest und den Slates aus Kanada. An und für sich keine Seltenheit, dass nationale oder internationale Bands nach Schaffhausen kommen und die eine oder andere Show spielen. Doch wo sollten die VeranstalterInnen hin, wenn der Bekanntheitsgrad der Bands nicht ausreicht, um ein grosses Konzertlokal zu füllen? Man weicht aus, zum Beispiel in einen Bandraum im Keller der Altstadt.

SP und Juso wollen das Budget 2015 bekämpfen, das die ersten Massnahmen des Sparprogramms ESH4 enthält. Sie haben bereits die ersten Unterschriften gesammelt.

Der Vorstand der SP des Kantons Schaffhausen hat am Mittwochabend beschlossen, das Referendum gegen das Budget 2015 zu ergreifen. Die Partei will damit die ersten ESH4-Sparmassnahmen verhindern, die im nächsten Jahr durchgeführt werden sollen. Am Wahlsonntag wurden zum ersten Mal Unterschriften gesammelt.