Hintergrund

In Diessenhofen befindet sich einer von drei Knoten des Bankennetzes Swift. Die Swift-Daten sind ein gefundenes Fressen für US-Terrorfahnder. Eine Kontrolle über deren Aktivitäten findet nicht statt.

Bild: Yann Aders

Die Hochsicherheitsanlage sieht aus wie ein Bunker. Hohe Zäune umgeben das Gelände, die roten Gebäude wirken steril. Die ganze Anlage ist unbelebt, kein Mensch ist zu sehen, nur eine handvoll Autos sind davor geparkt. Dabei ist das Rechenzentrum in Diessenhofen eine der Nervenbahnen der internationalen Geldströme. In den Bunkern befindet sich eines von weltweit drei Rechenzentren von Swift und damit einer der wichtigsten Knotenpunkte der internationalen Finanzwelt.

Wo? Wie? Wann? Sicher ist nur: Schaffhausen geht baden. Der Lappi-Badi-Check rechtzeitig zur Saison.

Bild: Yann Aders

Die Abende werden länger, das Wasser wärmer. Höchste Zeit für die Badeanstalten, die letzten Vorbereitungen zu treffen, denn die Saison beginnt schon bald.

Soziologieprofessor Ueli Mäder sehnt sich nach einem friedlichen Systemwechsel. Gespräche mit Jungen, aber auch mit Reichen, geben ihm Hoffnung.

Ueli Mäder ist ordinarius für soziologie an der Universität Basel und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Bild: Adrian Ackermann

Ueli Mäder, Geld war einmal nur ein Hilfsmittel, das den Austausch von Gütern vereinfachte. Heute dreht sich vieles um das Geld an sich. Das Streben nach Reichtum scheint für breite Teile unserer Gesellschaft zur obersten Maxime geworden zu sein. Was ist geschehen?

Der Selbstzweck des Geldes beginnt schon mit dem Ausleihen von Geld. Und mit dem Zins. Er macht aus Geld mehr Geld. Im Neoliberalismus nimmt dieser Selbstzweck überhand. Ich meine, dass dies besonders seit der Auflösung des Ost-West-Gegensatzes der Fall ist.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion beschleunigte den Siegeszug des Kapitalismus?

Die Schaffhauser Kantonalbank ist die einzige Bank in der Region, die über eine Staatsgarantie verfügt. Ob sie diese Garantie überhaupt braucht, ist in der Branche umstritten.

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Der Kantonalbank geht es gut. Sie wies im vergangenen Jahr eine Bilanzsumme von 5882 Millionen Franken aus, das sind satte 739 Millionen Franken mehr als noch 2012. Die Bilanzsumme ist somit in einem Jahr um mehr als 14 Prozent gestiegen.

Bätzler, Kreuzer, Taler: Von dreisten Münzmeistern, Schaffhauser Banknoten und einer Frau, der die Stadt ein fundamentales Recht zu verdanken hat.

Hans Konrad Bucher hatte es satt. Seit dem 4. April 1701 war er nun Münzmeister der Stadt Schaffhausen, doch zu tun hatte er nicht wirklich viel. Die eidgenössische Tagsatzung verbot nämlich im Jahr 1703 allen Städten des Bundes bis auf weiteres, neue Münzen zu prägen. Ein Überfluss an Kleingeld machte den Eidgenossen arg zu schaffen. Für diese dröge Nichtstuerei hatte er, Hans Konrad Bucher, ein ausgewiesener Experte seines Handwerks, doch nicht einen beträchtlichen Zins an die Stadt gezahlt, geschweige denn einen seitenlangen Amtseid geschworen.

Die wenigen Medaillen, die es hie und da herzustellen galt, brachten dem armen Münzmeister auch nicht sonderlich viel ein. Also musste er sich etwas einfallen lassen, um die Schaffhauser’sche Geldfabrikation wieder in Schwung zu bringen. Immerhin: gewitzt war er, dieser Hans Konrad Bucher.

Die Staatsanwaltschaft will bald über die Ermittlungen zur Causa der Silvesterparty in der Karstgasse 1 informieren. In der bisherigen Berichterstattung gingen einige Fakten vergessen.

So sieht die «KONSTANZER AMTSSCHÜTTE» heute aus. Bild: Yann Aders

In der Silvesternacht stieg in der «Konstanzer Amtsschütte», einem Gebäude an der Ecke Platz/Karstgässchen, eine Party ohne Bewilligung der Eigentümer. Nachdem Feuerwerk aus dem Gebäude in Richtung der Feiernden auf dem Platz und Flaschen in die umgekehrte Richtung geflogen waren, beendete die Polizei die Party, nahm die Personalien von rund 20 Personen auf und konfiszierte laut Augenzeugenberichten auch ein Mobiltelefon.