Das Meinungsmonopol der «Schaffhauser Nachrichten» war den AutorInnen des «Info» immer ein Dorn im Auge. Im Juli 1976 veröffentlichten sie deshalb das umfassende Dossier «Meinungsmacher an der Vordergasse. Die «SN» sei seit ihrer Gründung «stramm rechts», «Bock» und «az» könnten den Regionalteil der grossen Tageszeitung nicht konkurrenzieren, und die Autoren der «SN» beinflussten mit ihren Leitartikeln in grossem Mass die politische Meinung und das Abstimmungsverhalten der Schaffhauser Bevölkerung, schrieben Bernhard Ott, Barbara Ackermann und Georg Freivogel.

«SN»-Chefradaktor Max Rapold durfte in einem Interview zwar zu den Vorwürfen Stellung nehmen, seine Aussagen wurden in einem abschliessenden Kommentar als nur bedingt wahr kritisiert. Die drei AutorInnen äusserten die Ansicht, nur eine starke «az» (damals noch eine Tageszeitung) könnte den «SN» Paroli bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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