Wir testen die besten Konzertlokale in Schaffhausen und waren für Dich im Taptab, in der Kammgarn, im Cardinal und im Bernerstübli. Du fragst Dich gerade, wo das Orient, der Chäller, die Kerze, die Schäferei, das Dolder2, das Haberhaus etc. bleiben?

Die sind nicht unter den Top-4 unserer Facebook-Abstimmung (siehe rechts) und haben es deshalb nicht in unsere exquisite Auswahl geschafft. Zugegeben, das könnte auch an der Anzahl  Social-Media-Junkies unter den Fans liegen, die nichts besseres im Kopf haben, als dämliche Umfragen zu beantworten.

Du willst Deine eigene CD oder Platte aufnehmen? Der Lappi hat für Dich eine kurze Anleitung zusammengestellt.

Üben, üben, üben

Wenn Du eine CD aufnehmen willst, brauchst Du nicht nur gute Lieder, sondern es ist auch hilfreich, wenn Du diese vorher bis zum Umkippen geübt hast. Denn je besser Du deine Songs im Griff hast, desto schneller gehen die Aufnahmen. Und das spiegelt sich auch im Preis wider.

Terminplan

Aufnahme/Mischen/Mastering: Stelle einen guten Terminplan auf, denn es dauert seine Zeit, bis eine CD aufgenommen und gepresst ist. Die Aufnahmen dauern drei Wochen (wenn Du sehr schnell vorwärts machst) bis zu einem Jahr (wenn Dir immer wieder Fehler unterlaufen), ehe die Songs pressfertig sind.

«This bunker/dungeon is the perfect spot for some subterranean rock n roll. It’s about as unsafe as a New Brunswick, NJ basement show. Slick stone steps take you deeper and deeper into the smokey coffin. A high, curved ceiling reflecting red lighting from the floor completes the picture.» (Night Birds Tourblog)

Es begann am 1. September 2011 mit einem kleinen Konzert der Schaffhauser Punkrock-Band Plain Zest und den Slates aus Kanada. An und für sich keine Seltenheit, dass nationale oder internationale Bands nach Schaffhausen kommen und die eine oder andere Show spielen. Doch wo sollten die VeranstalterInnen hin, wenn der Bekanntheitsgrad der Bands nicht ausreicht, um ein grosses Konzertlokal zu füllen? Man weicht aus, zum Beispiel in einen Bandraum im Keller der Altstadt.

SP und Juso wollen das Budget 2015 bekämpfen, das die ersten Massnahmen des Sparprogramms ESH4 enthält. Sie haben bereits die ersten Unterschriften gesammelt.

Der Vorstand der SP des Kantons Schaffhausen hat am Mittwochabend beschlossen, das Referendum gegen das Budget 2015 zu ergreifen. Die Partei will damit die ersten ESH4-Sparmassnahmen verhindern, die im nächsten Jahr durchgeführt werden sollen. Am Wahlsonntag wurden zum ersten Mal Unterschriften gesammelt.

Auch die Schaffhauser Jugend träumte 1968 von der Revolution. Eine Collage aus Erlebnissen einiger 68er ergeben ein Bild der Zeit durch die Augen von Franz, fiktiver Sohn einer Arbeiter­familie, Dylan-Fan und Schülerzeitungs-Redaktor.

Nun hatte Schaffhausen, was nach Woodstock längst Legende geworden ist: ein eigenes musikfestival, organisiert von der Schülerorganisation der Kantons­schule (Eintritt: sechs Franken). Rund 1500 Fans lockte die Veranstaltung am 27. Juni 1971 auf den Griesbach. Hier im Bild: die Krautrockband Guru Guru. Bilder 1 und 2 © Benno Wermelinger / Stadtarchiv

Schaffhausen ging es blendend. Fast 30 Jahre ununterbrochener Wirtschaftsboom, die «trente glorieuse». Die Fabriken der Georg Fischer im Mühlental und im Ebnat, wo 7000 Menschen, ein Fünftel der Stadtschaffhauser, ihr Geld verdienten, platzten aus allen Nähten. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders, zwischen 1945 und 1973, und man glaubte an grenzenloses Wachstum. Alles schien möglich, alles planbar, sogar der Lauf der Welt.

An Kanti und PH arbeiten MusiklehrerInnen, die sich nie bewerben mussten. Jobs für «Lehrbeauftragte» werden an Bekannte oder gar Verwandte vergeben.

An der Pädagogischen Hochschule gibt seit Kurzem der Sohn des Fachbereichsleiters Klavierstunden, obwohl er kein lehr­diplom hat.

Wer an der Kanti und an der Pädagogischen Hochschule Instrumentalunterricht gibt, verdient rund 90 Franken pro Stunde. Damit sind die beiden Institutionen in Schaffhausen die mit Abstand lukrativsten Arbeitgeber für Musiklehrpersonen, die ansonsten trotz langer Ausbildung und guter Qualifikationen oft nur knapp über die Runden kommen.

Im Zuge der 68er-Bewegung merkten junge Schaffhauser ­Frauen bald, dass ihnen nicht nur eine konservative, sondern auch eine patriarchale Haltung den Weg Richtung ­Emanzipierung versperrte.

Nationale demonstration gegen die sexuelle ausbeutung von Frauen am 31. August 1991, hier im Mosergarten. Bilder © Bruno und Eric Bührer / Stadtarchiv

Heute treffen sich Frauen bei einer Freundin zu Hause zu Jeans- oder Tupperparties. Unter der Anleitung einer Vertreterin wird probiert, welche Hose die Kurven am besten kaschiert oder welches Gefäss am besten für die Aufbewahrung schwarzer Oliven geeignet ist.

Die Steuerersenkungen des letzten Jahrzehnts haben sich für den Kanton Schaffhausen nicht gelohnt. Sowohl die ­Entwicklung der Steuereinnahmen als auch die MillionärInnen-­Quote sind im Kantonsvergleich unterdruchschnittlich.

Das Sparpaket ESH4 hat einen ideologischen Graben zwischen links und rechts wieder aufgerissen und ihm zu neuer Aktualität verholfen: Zahlt sich ein tiefer Steuerfuss letztlich aus? Die linken Parteien, und mit ihnen rund 1000 EinwohnerInnen an einer Demo gegen ESH4, sagen Nein: Die Steuersenkungen der letzten Dekade hätten das Finanzloch in der Kantonskasse verursacht. Diese wolle die Regierung nun zu Lasten der Alten, Kranken und Armen sanieren. Die bürgerlichen Parteien und die Regierung halten dagegen, dass attraktive Steuerbedingungen neue EinwohnerInnen und Einnahmen gebracht hätten, und verteidigen die Tiefsteuerpolitik.