Einige Sasag-Kunden konnten am Dienstag unter anderem nicht auf die Webseiten von Radio Munot und der «Schaffhauser Nachrichten» zugreifen. «Seit heute Morgen gibt es Verbindungsprobleme vom Sasag- zum Swisscom-Netzwerk», teilte der Schaffhauser Kabelnetzbetreiber, der sich seit Dezember 2013 mehrheitlich im Besitz der Wasserwerke Zug befindet, am Morgen auf seiner Webseite mit. «Das Problem befindet sich bei der Swisscom bereits in Evaluation und wird so schnell als möglich behoben.»

«Es ist leider noch nicht ganz klar, wo das Problem überhaupt liegt», sagte Beat Schneider, der Leiter IT bei der Sasag Kabelkommunikation AG, noch am Vormittag gegenüber dem Lappi. Es habe aber eingegrenzt werden können, wo die Ursache liegen könnte.

Welche Kunden genau von der Störung betroffen sind, konnte Schneider deshalb nicht sagen. Er vermutet, dass es vor allem Kabelnetzkunden sind, die auch einen Swisscom-Dienst nutzen.

Seit 14.10 Uhr am Nachmittag ist das Problem nun aber wieder behoben. « Die Störung wurde durch die Swisscom behoben», teilte die Sasag am Nachmittag mit. Der Link zur Swisscom und Bluewin funktioniere wieder einwandfrei.

In eigener Sache: Der Verein La Media, Herausgeber des Magazins Lappi tue d'Augen uf und Betreiber dieser Plattform, hat an seiner diesjährigen Generalversammlung vom 27. September die Strategie für die kommenden Jahre verabschiedet.

Wie Du bestimmt schon festgestellt hast, sind wir seit dem Relaunch unserer Webseite vermehrt online aktiv. Wir werden neben den Printausgaben, die drei bis viermal jährlich erscheinen, ab sofort zusätzlich aktuelle Ereignisse aufgreifen und medial begleiten. Zudem ist die neue Webseite auch auf Smartphones und Tablets ausgerichtet, damit Du auch unterwegs unsere Artikel lesen kannst.

Wir werden unsere Online-Präsenz in der nächsten Zeit kontinuierlich ausbauen und neue Funktionen hinzufügen. Gerne nehmen wir auch Deine Kritik oder Wünsche entgegen, damit wir unsere Webseite weiterentwickeln können.

An der Generalversammlung wurde des Weiteren beschlossen, den Vorstand um zwei auf fünf Mitglieder auszubauen. Neu im Vorstand sind Basil Kraft und Andrina Wanner. Der Vorstand besteht nun aus Mattias Greuter (Präsident), Andrina Wanner (Vizepräsidentin), Thomas Leuzinger (CFO, CSO und CIO), Basil Kraft (Verantwortlicher für Propaganda und Betriebshygiene) und Marlon Rusch (Personalkommissions-Chef).

Das Album «Steroids» des Schaffhauser Duos «Reason to panic» kann ab sofort HIER gratis heruntergeladen werden.

Slampoet Diego Häberli und Musiker Raphael Winteler haben die elf Songs von A bis Z in elf Sessions aufgenommen und sich dabei konzeptlos durch diverse Genres gekämpft. Von Pop über Dub und Electroswing bis Punkrock. Der Lappi war an einem Abend im Studio dabei.

Entstanden ist ein wildes Potpourri, das nicht für den passiven Konsum gedacht ist, sondern die Hörerschaft anregen und fordern soll.

Radio SRF 1 strahlt heute Abend um 20.03 Uhr das Hörspiel «Der Fliegenforscher möchte Madame Celestine kennenlernen» aus. Das Hörspiel geschrieben hat der Schaffhauser Kulturschaffende Fritz Sauter.

Sauter hat bereits verschiedene Hörspiele und Prosa für Radio DRS (das heutige Radio SRF) und den ARD-Hörfunk geschrieben. Er wurde 2002 für seine Stücke um Liebe, Luft und Tod mit dem Hörspielpreis Prix Suisse ausgezeichnet.

Fritz Sauter gründete 1990 seinen eigenen Kleinverlag Edition Bim. Neben seinen Texten kreiert der Schaffhauser Holzschnitte und Typografiken, bekannt ist er unter anderem auch für seine zahlreichen Collagen.

Der Schaffhauser Online-Händler PCP.CH und die STEG Electronic AG aus Luzern schliessen sich per 1. Oktober zusammen. Der Zusammenschluss sei eine Reaktion auf die Marktentwicklungen der letzten Jahre im Computer- und Elektronikmarkt, halten die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung fest. PCP.CH hat mit Digitec eine starke Konkurrenz in der Schweiz.

«In der umsatzgetriebenen Branche mit tiefen Margen spielen eine kritische Grösse, stark optimierte und automatisierte Prozesse, Serviceleistungen sowie die Möglichkeit des Onlinehandels eine zentrale Rolle», heisst es in der Mitteilung weiter. Neu ist PCP.CH in der Schweiz, Deutschland, Österreich aktiv und betreibt mehrere Webshops. Die 17 STEG-Filialen in der Schweiz werden beibehalten.

Die STEG Electronics AG wird zu einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der PCP.CH AG, welche unter dem Namen PCP.COM Gruppe bereits drei Tochtergesellschaften betreibt. Beide Marken bleiben unabhängig voneinander bestehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Gegen das Sparpaket EP14, dem das Entlastungsprogramm ESH3 vorausging, formiert sich breiter Widerstand. 18 Organisationen sind haben sich zum «Bündnis Zukunft Schaffhausen» zusammengeschlossen, das einen Abbau bei der sozialen Wohlfahrt und bei den Rahmenbedingungen für Familien verhindern will.

Das Bündnis kritisiert das Sparprogramm heftig, empfindet es «als unsozial und nicht zukunftsorientiert, als unausgewogen und phantasielos». Die Organisationen rufen deshalb unter dem Motto «ESH4 – nicht mit mir» zu einer Kundgebung auf, die am 18. Oktober in der Stadt Schaffhausen stattfinden und der erste gemeinsame Auftritt der Mitglieder des Bündnisses werden wird.

Bisherige Mitglieder sind die Parteien SP, Juso, AL und ÖBS, der Gewerkschaftsbund sowie deren Mitglieder Unia, vpod und Syndicom, sowie die Interessenverbände Frauenstammtisch, Kantilehrer-Stamm, KV Schaffhausen, Lehrerverein LSH, Personalverband der städtischen Werke, Pfarrverein Schaffhausen, die Schülerorganisation der Kanti und der VCS Schaffhausen. Das Komitee rechnet mit weiteren Beitritten in den nächsten Tagen.

Im zweiten Wahlgang um den frei werdenden Sitz im Stadtrat läuft es auf ein Duell zwischen Daniel Preisig (SVP) und Katrin Huber Ott (SP) hinaus. Die Grünliberalen (GLP) haben – mit einigem Murren – entschlossen, dass ihre Kandidatin Katrin Bernath nicht mehr antreten wird.

Die GLP habe nach dem ersten Wahlgang in Gesprächen mit der SP der Stadt Schaffhausen versucht, eine Lösung zu finden, welche auf die Mehrheitsverhältnisse des städtischen Parlamentes Rücksicht nehme, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Dabei habe sich gezeigt, dass für die SP ein Rückzug ihrer Kandidatin nicht zur Diskussion stehe.

«Mit dieser kompromisslosen Haltung sind nun die Chancen gering, dass eine Frau in der Regierung der Stadt Schaffhausen vertreten sein wird», kommt die GLP zum Schluss. «Dadurch wird verhindert, dass die Kandidatin der Mitteparteien, unterstützt von EVP, CVP, ÖBS und GLP, eine reale Wahlchance hat.»

Die Grünliberalen sind zudem der Meinung, dass die SP und die AL mit einem dritten Stadtrat übervertreten seien. «Wir sind der Überzeugung, dass Konkordanz nur gelingen kann, wenn alle politischen Kräfte ihrer Grösse entsprechend eingebunden werden», teilte die GLP mit.

Neuer bauernschlauer Lappi

Der Lappi-Saat ist ausgebracht. Die neue Ausgabe ist in den Kiosken an der Vorstadt, am Löwengässchen und an der Schifflände sowie im Bücherschoch, im Bücherfass, im Lieblings und im Neustadt-Lade erhältlich. Du kannst das Magazin aber auch gleich hier Abonnieren.

Anzeige
Anzeige